| Mit Köpfchen aus der Krise |
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| veröffentlicht am Donnerstag, den 08. Oktober 2009 |
Seine Thesen stellt Dr. Arno Brandt, Bankdirektor und Leiter der NORD/LB Regionalwirtschaft zur Diskussion.Die aktuelle Wirtschaftskrise hat nicht zu Unrecht wirtschaftliche Interventionsmaßnahmen seitens des Bundes ausgelöst, die noch vor kurzer Zeit sowohl von der Politik als auch von der Zunft der Ökonomen gebrandmarkt worden wären. Entweder wurden sie als völlig wirkungslos bezeichnet oder als Folterinstrumente zur Blockierung der Selbstorganisationskräfte der Marktwirtschaft. Inzwischen hat sich jedoch herumgesprochen, dass es mit der Effizienz von (Finanz-)Märkten nicht weit her ist. Das Verhältnis von Markt und Staat muss wieder neu buchstabiert werden, wobei die Frage auftaucht, welche Form des Wirtschaftens gefördert werden soll. Die Wahl besteht zwischen dem Wallstreet- und dem Mainstreet-Modell. Das Mainstreet-Modell meint eine Ökonomie, die ihre Dynamik durch Bildung und Wissenschaft erzeugt, die sich durch eine ökologische Industriepolitik neu erfindet und für die Demokratie eine Produktivkraft ist.Datum: Mittwoch, 14. Oktober 2009, ab 19.30 Uhr Ort: Bildungsverein, Wedekindstr. 14, Hannover/Oststadt Eintritt: 3,00 €, ermäßigt 2,00 € |

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